{"id":203,"date":"2019-09-30T22:11:41","date_gmt":"2019-09-30T20:11:41","guid":{"rendered":"https:\/\/anja.bacher-online.de\/?p=203"},"modified":"2019-09-30T22:11:57","modified_gmt":"2019-09-30T20:11:57","slug":"die-reise-nach-kampala-und-erst-eindruecke","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/anja.bacher-online.de\/?p=203","title":{"rendered":"Die Reise nach Kampala und erst Eindr\u00fccke"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Da Entebbe nur eine\nkleine Stadt ist und uns allm\u00e4hlich die Aktivit\u00e4ten ausgingen,\nentschieden wir nach Kampala zu weiter zu reisen. Wir checkten aus\nund fuhren mit dem Bus nach in die Hauptstadt Ugandas. \n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Bustour war ein Abenteuer. Ein Bus, mit alten Klapptsitzen der wahrscheinlich f\u00fcr ca. 9 Menschen geeignet w\u00e4re wurde vollgepackt mit bis zu 16 Personen. Wir hinten drin mit samt dem Gep\u00e4ck auf unserem Scho\u00df. Die Busse sind alte verrostete Kisten. Ich musste kurz an Mamas Citroen Berlingo denken, den wir mit 16 Jahren ohne T\u00dcV Zulassung bei \u201emeinauto.de\u201c verkauft haben. Es w\u00fcrde mich nicht wundern unsere alte Kiste hier irgendwo herumfahren zu sehen :-D. Die Busse halten am Stra\u00dfenrand, eine Bushaltestelle daf\u00fcr scheint \u00fcberfl\u00fcssig.  <br>Kurz vor Kampala wurden wir von der Polizei kontrolliert. Alle G\u00e4ste mussten aussteigen und in einen anderen Bus einsteigen und so ging es weiter bis wir in Kampala angekommen waren.  <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir stiegen aus mitten am Marktplatz, gef\u00fchlt tausend Menschen und noch mehr Autos und Boda Bodas (Motorr\u00e4der). Kaum waren wir ausgestiegen kamen die M\u00e4nner mit ihren Bodas auf uns zu gest\u00fcrmt und wollten, dass wir mitfahren. Wir waren unsicher, da wir noch nicht genau wussten in welche Richtung unser Hostel liegt. Die M\u00e4nner waren ziemlich aufdringlich und lie\u00dfen sich kaum absch\u00fctteln.  <br>Es kam daraufhin ein Mann auf uns zu, es stellte sich heraus dass er Deutscher ist und vor eineinhalb Jahren nach Uganda ausgewandert ist. Er half uns aus dem Schlamassel heraus und begleitete uns zu unserem Hostel.  <br>Es lag sehr zentral, auf einem weiteren Marktplatz und hier ging es noch schlimmer zu als an der Bushaltestation. Die Stra\u00dfen waren so eng und es liefen so viele Menschen umher, dass man kaum sehen konnte wohin man ging. Die Stra\u00dfen, wenn man sie \u00fcberhaupt so nennen kann, waren vollkommen zu gestellt mit M\u00fcll und mit Schlagl\u00f6chern \u00fcbers\u00e4ht. Die Menschen dort waren sehr aufdringlich, wollten uns Uhren, G\u00fcrtel und anderen Kram anbieten. Als wir am Hostel angekommen waren befanden wir uns mitten in einer verruchten Gegend mit ziemlich dubiosen Menschen und massenhaft bewaffneter Polizisten. Der Deutsche, der uns begleitet hatte, empfohl uns hier nicht \u00fcber Nacht zu bleiben wegen der Einbruchsgefahr. Wir waren sehr verunsichert und f\u00fchlten uns in der Gegend nicht wohl. Die Menschen waren sehr laut, diskutierten miteinander und nahmen auch insgesamt wenig R\u00fccksicht aufeinander.  <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zum Gl\u00fcck kannte unser Begleiter ein Hostel in einem besseren Viertel. Er begleitete uns auch bis dort hin und wir checkten dort ein.  <br>Dieses Hostel war in einer wesentlich angenehmeren Gegend, weniger Menschen, weniger Verkehr und weniger gef\u00e4hrlich. Trotzdem wies uns die Rezeptionistin darauf hin nachts nicht durch Kampala zu spazieren.  <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Unser erster\nEindruck von Kampala verunsicherte uns zutiefst. Wir waren ziemlich\n\u00fcberfordert von den Menschenmassen, den Gefahren dort und den\nLebensverh\u00e4ltnissen aber auch vom Verkehr, der so viel Abgase in die\nLuft spr\u00fcht, dass man sie Luft beinahe anfassen kann. Ich w\u00fcnschte\nich k\u00f6nnte euch Fotos zeigen. Allerdings wies mich der Mann, der uns\nhalf daraufhin, dass man Handys nicht in der Hand halten sollte an so\neinem viel belaufenen Platz. Die Menschen in Kampala seien sehr\nR\u00fccksichtlos und k\u00f6nnten \u00fcber die Schulter greifen und mit dem\nHandy so schnell verschwinden, dass er schon \u00fcber alle Berge ist,\nnoch bevor uns der Verlust aufgefallen w\u00e4re. Demnach lie\u00df ich mein\nHandy in der Tasche. Zum navigieren stellten wir uns zu Polizisten,\nda dort die Gefahr des Diebstahls weniger hoch ist. \n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich zweifelte kurz\ndaran, ob es eine gute Idee gewesen war nach Afrika zu reisen und ob\nwir nicht lieber mit einer vertrauensw\u00fcrdigen Organisationen h\u00e4tten\nreisen sollen die sich auskennt und uns genau auf solche Dinge\nhinweisen k\u00f6nnte. Ich fragte mich auch ob ich es hier in einer\nsolchen Gegend wirklich drei Monate aushalten k\u00f6nnte. \n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In unserem relativ\ngediegenem Hostel, nach einer warmen Dusche und ein paar ruhigen\nMinuten beruhigten wir uns allm\u00e4hlich. Wir f\u00fchlten uns in unserem\nHostel wohl und da es auch ein wenig Au\u00dferhalb von der Innenstadt\nliegt f\u00fchlten wir uns auch relativ sicher. \n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir recherchierten\nwas man im Kampala machen k\u00f6nnte und wir fanden viele Attraktionen.\nVon Museen, \u00fcber Moscheen und Kathedrahlen \u00fcber alte Kirchen,\nGrabst\u00e4tte und Parks. Wir wollen morgen einige dieser\nSehensw\u00fcrdigkeiten besichtigen und dann entscheiden ob wir f\u00fcr\nl\u00e4ngere Zeit in Kampala bleiben wollen oder ob wir bald wieder\nweiter reisen. \n<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Da Entebbe nur eine kleine Stadt ist und uns allm\u00e4hlich die Aktivit\u00e4ten ausgingen, entschieden wir nach Kampala zu weiter zu&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[13],"tags":[],"class_list":["post-203","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-reiseberichte-uganda"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/anja.bacher-online.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/203","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/anja.bacher-online.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/anja.bacher-online.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/anja.bacher-online.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/anja.bacher-online.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=203"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/anja.bacher-online.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/203\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":204,"href":"https:\/\/anja.bacher-online.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/203\/revisions\/204"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/anja.bacher-online.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=203"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/anja.bacher-online.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=203"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/anja.bacher-online.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=203"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}